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Müllentsorgung im Haushalt

Was wissen Sie über die Müllentsorgung im Haushalt? Wohin mit dem Nagellack, dem Elektroschrott, den alten Batterien? Wer hat schon den genauen Überblick darüber, welcher Müll auf welche Weise zu entsorgen ist? Hierüber Bescheid zu wissen, ist der Umwelt zuliebe bereits im Alltag wichtig – entscheidend sind diese Kenntnisse aber, wenn ein Umzug oder eine Wohnungsauflösung (Haushaltsauflösung) geplant ist, da häufig eine Unmenge von Müll anfallen dürfte. Erster und wichtigster Grundsatz ist natürlich die Müllvermeidung. Da dies unter Umständen aber nur begrenzt möglich ist, erläutern wir Ihnen anhand einiger Stichpunkte, worauf bei der Müllentsorgung zu achten ist:

Sperrmüll

Gegenstände aus dem Hausrat, die wegen ihrer Größe nicht in die Mülltonne passen - hierzu gehören Matratzen, Koffer, Teppiche, Möbel oder ähnliches - gehören auf den Sperrmüll. Da die einzelnen erlaubten Bestandteile von Gemeinde zu Gemeinde mitunter unterschiedlich behandelt werden, informieren Sie sich bitte in Ihrem Stadt- bzw. Gemeindebüro nach den genauen Modalitäten, Kosten und den Abholterminen vom Sperrmüll.

Wenn es Ihnen zu lästig ist auf die jeweiligen Sperrmüll - Termine zu warten, haben Sie die Möglichkeit, sich von Pepp eine Mulde stellen zu lassen. Dies ist bei großen Mengen wirtschaftlich, umweltfreundlich und praktisch. Kleinere Volumen entsorgen wir selbstverständlich auch für Sie.

Chemikalien

Bei Renovierungsarbeiten fällt jede Menge Müll an, der der Umwelt zuliebe und zum Schutz vor Unfällen oder Vergiftungen sachgerecht entsorgt werden muss. Besonders zu achten ist auf die Rückstände von schädlichen Inhaltsstoffen und giftigen Chemikalien. Sie können sich insbesondere in Reinigungsmitteln, Farb- und Lackresten, Verdünnern und Holzschutzmitteln befinden. An den Verpackungen sind Sie zu erkennen: Das Symbol „Toter Baum und Fisch“ bedeutet umweltgefährdende Stoffe, ein „Totenkopf“ deutet auf Giftigkeit hin.

Giftige Chemikalien dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden, leere Lack- und Spraydosen gehören in den Sondermüll. Am besten fragen Sie in ihrem Bürgerbüro über die für Sondermüll vorgesehenen Sammelstellen oder Entsorgungsmöglichkeiten nach.

Auch hier gilt, dass bereits beim Kauf darauf geachtet werden sollte, dass die Produkte so umweltfreundlich wie möglich sind. Darüber können Sie sich am besten in einschlägigen Fachzeitschriften oder aktuellen Magazinen wie „Ökotest“ oder „Stiftung Warentest“ informieren, die Ihre Berichte oft auch im Internet publizieren. Die Fachhändler und Verbraucherzentralen werden Sie zudem gerne beraten. Auch die vielen Verbraucherzentralen bieten in ihrem Internetauftritt oft umfangreiche Hilfestellungen und Informationen an.

Die Prüf- und Gütesiegel unabhängiger Institutionen sind ebenfalls eine verlässliche Orientierungshilfe. Das älteste Beispiel ist das Zeichen des „Blaue Umweltengels“. Zu nennen sind unter anderem noch das „TÜV-Umweltsiegel“ oder das europäische Umweltsiegel „Natur Plus“. Aber bleiben Sie wachsam: Produkte mit dem „Blauen Engel“ sind beispielsweise nicht schadstofffrei. Sie sind lediglich eine schadstoffarme Alternative zu Konkurrenzprodukten – unbedenklich sind sie nicht!

Gesondert zu entsorgende Chemikalien fallen allerdings auch im normalen Haushaltsgebrauch oder im Garten an. Hier ist vor allem an Reinigungsmittel wie Entfärber, Fleckenentferner, Rohrreiniger, Sanitärreiniger zu denken. Pflanzenschutzmittel oder Mittel zur Schädlingsbekämpfung sind Gift für die Umwelt und sollten vermieden werden. Es ist streng verboten sie mit dem Hausmüll zu entsorgen.

Gehen Sie in jedem Einzelfall auf Nummer sicher und informieren Sie sich, wenn Sie nicht genau wissen, was zu tun ist. Auf keinen Fall sollten Sie Chemikalien zusammen schütten – es besteht die Gefahr einer gefährlichen chemischen Reaktion.

Bauschutt

Sollten Sie größere Umbau-, Abbruchs- oder Renovierungsarbeiten durchführen oder durchführen lassen, werden Sie mit anfallendem Bauschutt konfrontiert. Eine Belastung für die Umwelt ist er in der Regel nicht, da er aus mineralischen Materialien besteht. Anders liegt der Fall hingegen, wenn es sich um gesundheitsgefährdendes asbesthaltiges Material handelt. Je nach der anfallenden Menge sollten Sie sich eine Mulde bestellen lassen, die angeliefert und wieder abgeholt wird. Da jede Gemeinde andere Regeln für die Entsorgung hat, können Sie sich dort oder bei uns informieren.

Vom Bauschutt zu trennende Materialien sind Metallwolle, Dachpappe und Bauholz. Wenn ältere Dachpappe noch Teer enthält ist sie gemeinsam mit dem Sondermüll zu entsorgen. Die Entsorgung von Holz hängt davon ab, ob es sich um behandeltes oder unbehandeltes handelt. Behandeltes Holz H1 – H3 kann kostengünstig mittels Mulde entsorgt werden.

Unbehandeltes Holz können Sie je nach Menge beim städtischen Bauhof abgeben. Dorthin gehören üblicherweise auch Toilettenschüsseln, Fliesenscherben oder Waschbecken. Alte Tapeten können Sie nicht zum Altpapier legen, weil daran noch Tapetenleim hängt. Deshalb gehören sie in die Restmülltonne.

Auch für diese Wertstoffgruppen ist eine Muldengestellung vor Ort durch unser Haus möglich. Wir übernehmen dann gerne den Abtransport und die umweltgerechte Entsorgung.

Elektroschrott

Elektroschrott darf keineswegs über den Hausmüll entsorgt werden. Er ist bei den städtischen Bauhöfen meist kostenpflichtig abzugeben. Als Elektroschrott bezeichnet man Fernseher, Computer und andere Elektronikgeräte, die in der Regel anschließend demontiert werden. Die noch intakten Einzelteile werden soweit möglich zu mehr als zwei Dritteln wieder verwertet. Großgeräte wie Spülmaschinen, Waschmaschinen oder Herde werden mitunter mit dem Sperrmüll oder im Rahmen eines eigenen Abholsystems vor der Haustür abgeholt. Informieren Sie sich am besten in Ihrem Bürgerbüro.

Bedenken Sie bitte, dass Kondensatoren oder Bildröhren ebenfalls Schwermetalle oder Schadstoffe enthalten. Das gilt übrigens auch für Energiesparlampen, Kompaktleuchtstofflampen und Leuchtstoffröhren. Sie enthalten hochgiftiges Quecksilber und können bei den kommunalen Sammelstellen abgegeben werden. Auf ihrer Verpackung sind Sie durch eine durchgestrichene Mülltonne gekennzeichnet.

Ein Sonderproblem stellen mehr als zehn Jahre alte Kühlschränke wegen ihres Fluorkohlenwasserstoff-Gehaltes (FCKW) dar. FCKW machte in den vergangenen Jahren Schlagzeilen als so genannter Ozonkiller. Kühlschränke können ebenfalls an den Bauhöfen abgegeben werden. Die Metalle werden wieder verwertet, die FCKW werden abgesaugt und anschließend fachgerecht entsorgt. Pro Kühlschrank fällt rund ein halbes Kilo an, etwa 90 Prozent davon können zurück gewonnen und dann vernichtet werden.

Gerne übernehmen wir die Entsorgung von Elektroschrott für Sie. Bei großen Mengen, haben Sie die Möglichkeit sich von Pepp eine Mulde stellen zu lassen. Dies ist bei großen Mengen wirtschaftlich, umweltfreundlich und praktisch. Kleinere Volumen entsorgen wir selbstverständlich auch für Sie.

Altöl

Altöl darf auf keinen Fall über den Hausmüll entsorgt werden. Das gilt auch für alte Ölfilter oder andere ölhaltige Abfälle. Der Handel ist gesetzlich verpflichtet, das Altöl, Ölfilter oder ähnliche Materialien kostenlos wieder anzunehmen. Bewahren Sie also Ihren Kassenzettel auf. Darüber hinaus nehmen viele Kommunen Altöl über die Schadstoffsammlung an. Gelegentlich ist das aber nicht kostenfrei.

Bedenken Sie die Umweltgefahr, die von Altöl ausgeht: Ein in den Boden versickerter Liter kann eine Millionen Liter Trinkwasser ungenießbar machen. Seien Sie also beim Umgang mit dem schwarzen Gold äußerst vorsichtig. Immerhin für einige Schmieröle gibt es biologisch abbaubare Alternativen, die zum Teil aus Pflanzenöl hergestellt sind. Greifen Sie darauf zurück, sofern es möglich ist.


Altbatterien/Altakkus

Altbatterien / Altakkus gehören nicht in den Hausmüll, denn sie können Blei, Cadmium, Quecksilber und andere Schwermetalle enthalten. Der Handel und die Hersteller sind verpflichtet, sie zurück zu nehmen – allerdings nur die Typen, die sie auch im Sortiment führen oder geführt haben. Häufig stehen Sammelbehälter zur Verfügung, in die die Batterien hinein zuwerfen sind. Sie können ferner auch bei kommunalen Sammelstellen abgegeben werden.

Bitte bedenken Sie, dass die Müllentsorgung im Haushalt ein wichtiger Punkt vor, während und nach einem Umzug ist.

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